Es gibt diese Tage im Jahr, die laut Kalender einer ganz bestimmten Stimmung gewidmet sind. Karfreitag gehört dazu. Still, andächtig, zurückgenommen. Ein Tag, an dem man angeblich innehält, reflektiert und sich seiner eigenen Vergänglichkeit bewusst wird. Oder – man sitzt am Feuer, trinkt Bier und wirft Grillgut drauf. So geschehen dieses Jahr. Der Geburtstag wurde einfach einen Tag vorgezogen. Nicht aus Rebellion, sondern aus Pragmatismus. Wenn schon ein freier Tag da ist, kann man ihn auch sinnvoll nutzen. Und was könnte sinnvoller sein als ein Feuer, ein paar Kisten Bier und Menschen, die tatsächlich auftauchen? Die Runde war entspannt. Kein Zwang, kein Programm, kein künstliches „Jetzt haben wir Spaß“. Einfach da sein. Reden. Lachen. Schweigen, wenn’s passt. Genau das, was solche Abende ausmacht – wenn man sie lässt. Interessant wurde es bei der Gästeliste. Neben den üblichen Verdächtigen tauchten auch ein paar unerwartete Gesichter auf. Die Sorte Mensch, bei der man sich denkt...
Was ist los im Dorf und drumherum