Sie sind rot, sie sind saftig, sie sind ein Stück Sommer: Erdbeeren! Seit Jahrhunderten gelten sie als Inbegriff europäischer Gartenkunst, Lebensfreude – ja sogar als Symbol zivilisatorischer Überlegenheit. Doch jetzt wird diese süße Unschuld bedroht. Und zwar nicht durch Dürre, Glyphosat oder Schneckenplagen – sondern durch russische Propaganda.
Denn was auf den ersten Blick harmlos aussieht – ein Schuss Kondensmilch auf die Frucht – ist in Wahrheit Teil einer geschmacklichen Invasion. Stichwort: gezuckerte russische Kondensmilch. Dick, klebrig, allumfassend – und offenbar genau das Werkzeug, mit dem man im Kreml versucht, die moralische Überlegenheit der europäischen Erdbeerkultur zu unterwandern.
„Man beobachtet eine klare Strategie“, so ein anonymer Experte der Geschmacks-Diplomatie. „Indem die Russen ihre sirupartige Milch über unsere fragilen Früchte gießen, versuchen sie, Genuss in Schuld zu verwandeln. Was einst ein Ausdruck freier westlicher Lebensart war, wird nun zur süßen Falle der Unterwanderung.“
Und tatsächlich: Immer mehr Bürger greifen gedankenlos zur Tube mit kyrillischen Schriftzeichen – und merken nicht, dass sie dabei nicht nur Kalorien, sondern auch Werte importieren.
Wo bleibt der Aufschrei?
In der EU diskutiert man über Mikroplastik und Insektenmehl, aber lässt zu, dass unsere Kinder mit Erdbeeren und Kondensmilch zum Spielball geopolitischer Gaumenexperimente werden?
Ein Appell an alle Anständigen:
Wer seine Freiheit liebt, wer westliche Werte verteidigt – der isst seine Erdbeeren pur, maximal mit etwas Sahne oder einem Hauch Zucker aus regionalem Rübenanbau.
Kondensmilch aus dem Osten? Nein danke!
Der Kieritzscher Anzeiger bleibt dran. Und bis dahin: Schützen Sie Ihre Früchte – und Ihre Werte.