Klimaleugner - so lautet das Etikett für jeden, der nicht laut genug mitsingt, wenn die Klimakirche zur heiligen Messe ruft.
Denn das neue Evangelium kennt nur eine Wahrheit: Der Mensch ist schuld. Immer. Überall. Vor allem der Deutsche.
Dabei ist der Klimawandel so alt wie der Planet selbst. Eiszeiten, Warmzeiten, Tropen unter Palmen mitten in Europa – alles schon da gewesen. Und das ganz ohne SUV, ohne Kohlekraftwerk, und ja: ohne den bösen Deutschen mit seinem Gasgrill.
Wer das erwähnt, wird gebrandmarkt. Nicht als Realist, sondern – zack! – als Leugner. Willkommen im 21. Jahrhundert: Zweifel ist Ketzerei, Nachdenken erregt Verdacht.
CO₂ – der neue Teufel
CO₂ ist inzwischen das geworden, was früher der Teufel war:
Unsichtbar, allgegenwärtig, verantwortlich für alles. Dürre? CO₂. Starkregen? CO₂. Schlechte Laune? Vermutlich auch CO₂.
Und dabei ist CO₂ nicht einmal ein Gift. Im Gegenteil: Pflanzen brauchen es. Mehr CO₂ = mehr Photosynthese = mehr Wachstum. Biologie, 5. Klasse. Aber wer das heute sagt, gilt schnell als Nazi, Leugner oder Bauer mit Traktor – und ist damit automatisch raus aus dem Diskurs.
Damals, als Wissenschaft noch Wissenschaft war
FCKW war ein echtes Problem. Ozonloch – sichtbar, messbar, konkret. Man hat es erkannt, begriffen, eingegriffen. Ergebnis: Problem kleiner. So funktionierte Wissenschaft einmal.
Heute dagegen werden CO₂-Modelle gebaut mit mehr Variablen als der Eurokurs, und am Ende steht der Ruf: „Alles muss weg!“ Duschen, Fliegen, Fleisch – am besten auch gleich das Denken
Und der Regenwald? Ach, der…
Erinnert sich noch jemand an die Rodung des Regenwaldes?
Die grüne Lunge des Planeten wird abgeholzt – für Soja, Palmöl, Rindfleisch.
Aber das interessiert kaum noch, solange daraus ein veganer Aufstrich entsteht.
Und in Mitteleuropa?
Da werden Wälder gleich mit zerhäckselt –
für Windkraftanlagen, Solarfelder, Betonfundamente für das gute Gewissen.
Tiere verschwinden, Arten sterben, Lebensräume weichen Zertifikaten.
Aber hey – ist ja für die Rettung des Klimas.
Wer braucht schon Wald, wenn er Klimapunkte sammeln kann?
Die eigentliche Verweigerung
Das Problem ist nicht der Zweifel am Klimawandel.
Sondern die Verweigerung, ein hochkomplexes globales System auf eine einzige Variable zu reduzieren – nur weil es politisch praktisch ist.
Wer nach Lösungen sucht, statt nach Schuldigen, wird schnell zum Außenseiter erklärt.
Aber genau das zeigt, woran es krankt:
Nicht am Klima – sondern an der Debatte.
Denn wer heute denkt,
wird morgen gecancelt.
