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Es werden Posts vom Januar, 2026 angezeigt.

Energie, Struktur, Prozess - Warum Zeit kein Fundament ist

Ein ontologischer Essay 1. Grundannahme Das Universum besteht nicht aus verschiedenen Substanzen, sondern aus einer einzigen physikalischen Grundgröße : Energie. Materie ist kein eigenständiges ontologisches „Etwas“, sondern eine stabile, strukturierte Konfiguration von Energie . Unterschiede zwischen Dingen entstehen nicht durch ihr Wesen, sondern durch Organisation, Bindungsstruktur, Dichte und Wechselwirkung . Es gibt nur ein Fundament – Energie – und unendlich viele Muster. 2. Ontologische Einheit Vom Elementarteilchen bis zur Galaxie gilt: Jedes physikalische Objekt ist eine spezifische energetische Konfiguration . Daraus folgt: Es gibt nur einen „Stoff“ Unterschiede sind strukturell , nicht substantiell Ein Diamant unterscheidet sich von Kohle nicht durch sein Sein, sondern durch ein anderes energetisches Gitter – ein anderes Minimum im Zustandsraum. 3. Energie, Wandel und Stabilität Energie entsteht nicht. Energie verschwindet nicht. Energie verändert ausschließlich i...

Die größte Gefahr für den Menschen ist der Mensch selbst

Eine kritische Zustandsbeschreibung – mit Blick auf die deutsche Politik Der Mensch ist fähig zu Vernunft, Weitsicht und moralischem Handeln. Die Menschheit hingegen zeigt davon im Kollektiv erschreckend wenig. Dieser Widerspruch ist kein philosophisches Konstrukt, sondern ein immer wieder beschriebenes und belegtes Muster. Diese Erkenntnis ist nicht neu. Sie zieht sich durch Jahrhunderte – formuliert von Denkern, Militärstrategen und Beobachtern menschlichen Verhaltens, die aus völlig unterschiedlichen Richtungen kamen und dennoch zum selben Schluss gelangten. Thomas Hobbes beschrieb den Menschen als potenziellen Wolf für den Menschen – homo homini lupus . Der Satz selbst geht ursprünglich auf den römischen Dichter Plautus zurück, wurde jedoch erst durch Hobbes politisch und gesellschaftlich geprägt. Bei ihm ist die Formel keine literarische Zuspitzung, sondern eine nüchterne Machtanalyse: Ordnung entsteht nicht aus Moral, sondern aus der Begrenzung menschlicher Triebe. Gustave Le ...